Zusammenziehen ist ein großer und aufregender Schritt. Du malst dir vermutlich schon langsame Sonntagmorgen aus, überlegst, wo die Pflanzen stehen werden, und baust das gemeinsame Bücherregal, das ihr euch schon immer gewünscht habt. Irgendwo zwischen all diesen Tagträumen gibt es ein Thema, das sich etwas weniger romantisch anfühlt: Geld.
Es kann anfangs unangenehm sein, aber über Finanzen zu sprechen, muss nicht schwierig sein. Sieh es als Teil des Prozesses, ein Leben miteinander aufzubauen. Mit etwas Planung könnt ihr dieses neue Kapitel auf derselben Wellenlänge beginnen und mehr Raum für die schönen Aspekte des Zusammenziehens schaffen.
Beginnt mit einem ehrlichen Gespräch
Bevor ihr beginnt, nach Wohnungen zu suchen, nehmt euch einen Moment für ein offenes Gespräch über Geld. Ihr benötigt keine Tabellenkalkulationen. Das Ziel ist einfach, gegenseitige finanzielle Gewohnheiten und Empfindungen zu verstehen.
Stellt euch gegenseitig Fragen wie:
Was bedeutet Geld für mich?
Bin ich eher ein Sparer oder ein Ausgeber?
Was sind meine finanziellen Ziele?
Einen klaren Überblick über eure Ausgaben zu haben, kann das Gespräch erleichtern. Mit Funktionen wie Easy Budgeting könnt ihr beide sehen, wohin euer Geld jeden Monat fließt. Das hilft euch, eure Ausgabengewohnheiten zu verstehen, bevor ihr gemeinsame Pläne macht.
Vereinfacht gemeinsame Ausgaben mit einem Gemeinschaftskonto
Wenn ihr bereit seid, einige eurer Finanzen zu kombinieren, kann ein Gemeinschaftskonto das tägliche Leben deutlich erleichtern. Es bietet euch ein gemeinsames Guthaben für alles, was ihr teilt, von Miete und Nebenkosten bis hin zu Lebensmitteln und dem neuen Sofa, das euch beiden gefällt.
Statt Geld hin und her zu schicken oder sich zu merken, wer das letzte Mal bezahlt hat, liegt alles an einem gemeinsamen Ort. Ihr seht beide genau, was reinkommt und was rausgeht, was Vertrauen schafft und für Ordnung sorgt.
Entscheidet, wie ihr eure Ausgaben aufteilt
Es gibt keine allgemeine Regel, wie Paare ihre Kosten teilen sollten. Manche bevorzugen einen 50/50-Ansatz, während andere es fairer finden, basierend auf dem Einkommen beizutragen. Das beste System ist das, das für euch beide funktioniert.
Ihr könnt auch separate Konten für unterschiedliche Kategorien erstellen. Beispielsweise ein Konto für Miete und Rechnungen für die grundlegenden Ausgaben und ein Konto für Spaß und Ausgehen für Date-Nights oder Wochenendpläne. Klare Kategorien machen es einfach, Beiträge zu verfolgen und zu sehen, wohin euer Geld fließt.
Plant eure gemeinsame Zukunft
Zusammenziehen bedeutet nicht nur, Rechnungen zu verwalten. Es geht auch darum, die Zukunft zu gestalten, die ihr euch wünscht. Vielleicht träumt ihr von einem Urlaub in Japan, davon, einen Hund zu adoptieren, oder spart für ein eigenes Zuhause eines Tages. Diese Gespräche können inspirierend und motivierend sein.
Erstellt ein eigenes Sparkonto für jedes gemeinsame Ziel und gebt ihm einen Namen, der euch motiviert, wie „Tokyo Story“ oder „Zukünftiger Hund-Fonds“. Funktionen wie Automatisches Aufrunden fügen bei jeder Zahlung euer Kleingeld eurem Sparkonto hinzu, wodurch ihr eure Ziele leichter erreicht, ohne es zu bemerken.
Behaltet auch eure Unabhängigkeit
Finanzen zu teilen bedeutet nicht, die eigene finanzielle Unabhängigkeit zu verlieren. Viele Paare finden, dass ein „deins, meins und unser“-Setup am besten funktioniert. Ein Gemeinschaftskonto deckt die gemeinsamen Ausgaben ab, während eure persönlichen Konten vollständig euch gehören.
Das gibt euch die Freiheit, euch etwas zu gönnen, das ihr liebt, ohne das Gefühl zu haben, euch erklären oder absprechen zu müssen. Mit bunq könnt ihr alles in einer App verwalten und mühelos zwischen persönlichen und gemeinsamen Konten wechseln, was euch hilft, organisiert zu bleiben.
Bereit, dieses neue Kapitel zu starten?
Mit ein wenig Teamarbeit und den richtigen Tools könnt ihr einen Finanzplan erstellen, der euch beiden Unterstützung bietet. Sobald die Grundlagen festgelegt sind, könnt ihr euch wieder den wichtigen Entscheidungen widmen, wie etwa wer heute Abend das Abendessen kocht.




